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Willkommen bei

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Ihr Partner für die effiziente und effektive betriebliche Gefährdungsbeurteilung nach arbeitswissenschaftlichen und arbeitspsychologischen Standards

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die erforderlichen Maßnahmen des Arbeitsschutzes […] zu treffen, die Sicherheit und Gesundheit […] bei der Arbeit beeinflussen.

§3 ArbSchG, Abs. 1

Wir kümmern uns darum und bieten Folgendes:


Arbeitsschutz gemäß gesetzlicher Vorgaben

Wir verwenden das Verfahren BASA IV und erfüllen damit die Vorgaben aus ArbSchG und GDA, Stand 2022.

Aussagekräftige Risikobeurteilung für Arbeitsplätze

Unser Technologie ermöglicht es, Risiken schnell zu erkennen, um daraus Maßnahmen abzuleiten.

Menschlichkeit statt Materialprüfung

Wir starten aus Perspektive der Mitarbeiter und deren Bedürfnissen. Damit ermitteln wir, was den Menschen an ihrem Arbeitsplatz gut tut.

Wichtiger Hinweis: Wir sind keine Kanzlei und bieten keine juristische Beratung!

Ausfallzeiten und Kosten senken

Ein gut organisierter Arbeits- und Gesundheitsschutzes, der psychische Belastungen berücksichtigt, kann das Risiko von Arbeits- und Beinaheunfällen signifikant reduzieren und Krankenstand, Burnout sowie Präsentismus (Menschen kommen krank zur Arbeit) vermeiden.

Innovationskraft und Produktivität steigern

Wichtige Innovations- und Erfolgsfaktoren wie konstruktive Arbeitszufriedenheit und ein stabil-positives Sozialklima wird gestärkt und gesichert. Das fördert die Kreativität und steigert dadurch die Wertschöpfung.

Die Fürsorge für Wohlbefinden und Gesundheit der Beschäftigten steigert langfristig auch die Attraktivität als Arbeitgeber.

Wie füreinander geschaffen:

Das BASA-IV-Verfahren und die KrautSurvey-Software


BASA IV

Psychologische Bewertung von Arbeitsbedingungen Screening für Arbeitsplatzinhaber

BASA IV ist ein Screeningverfahren, das Beschäftigte zu ihren Arbeitsbedingungen befragt. Es ermittelt dabei förderliche und beeinträchtigende Aspekte, um daraus Maßnahmen des Arbeitsschutzes abzuleiten und um die Organisation und Kultur weiter zu entwickeln. (BASA IV von Roitzsch, Walter, Schmidt 2022)

Das BASA-Verfahren wurde in der BAuA vor über 20 Jahren entwickelt und hat sich seitdem bewehrt. Die Version IV berücksichtigt die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse und gesetzlichen Vorgaben.

KrautSurvey

Crowd surveys made in Germany.
Unsere Software für die Datenerhebung

KrautSurvey ist eine benutzerfreundliche, webbasierte Erhebungs-Software. Sie beherrscht die für BASA IV benötigten, speziellen Items, die nach Bestätigung bzw. Ablehnung von Sachverhalten fragen und zusätzlich noch um die persönliche Einschätzung bitten. KrautSurvey versteht die Logik dahinter und illustriert die Ergebnisse Sinn-stiftend graphisch in PDF-Auswertungen.

KrautSurvey zeichnet sich durch hohe Sicherheitsstandards aus und berücksichtigt die Bestimmung der DSGVO.

Willkommen in der Zukunft bereits heute:

Das BASA-Verfahren so modern und freundlich, wie wir es schon immer haben wollten!


So läuft das BASA-Verfahren typischerweise ab


In der ersten Phase geht es darum, die Erhebung innerhalb von KrautSurvey zu erstellen. Während der BASA-IV-Fragebogen direkt aus der Vorlage geladen wird, können zusätzliche Items nach Wunsch angelegt werden.

Jetzt am Anfang wird entschieden, ob die Teilnehmer von uns per E-Mail eingeladen werden sollen oder ob der Kunde selbst einlädt. Der Kunde hat dabei zwei Möglichkeiten, entweder selbst die Zugangslinks per E-Mail versenden oder Papier-basierte Einladungsschreiben verteilen, die einen Link als QR-Code enthalten.

Ebenfalls wichtig für die spätere Auswertung ist die Anlage von Clustern gemäß den Kundenwünschen, in die die Teilnehmer einsortiert werden sollen, z.B. Tätigkeitsart oder Standort. Damit werden Vergleiche und detaillierte Analysen in den Reports möglich. Natürlich werden keine Details ausgewertet, wenn nicht mindestens 5 Antworten vorliegen.

Bemerkenswert bei den Clustern ist, dass die Mitgliedschaft der Teilnehmer vorab angelegt werden kann - falls die E-Mail-Adresse bekannt ist. Alternativ gibt es aber auch ein Item, in das die Teilnehmer sich selbst dem richtigen Cluster zuordnen können.

Die möglichen Einstellungen ist vielfältig, daher können noch einige weitere Einstellungen vorgenommen werden, wie z.B. Textbausteine anpassen, verfügbare Sprachen auswählen, Bilder und Logos hochladen. Die Dauer der Phase 1 hängt stark von den Wünschen des Kunden ab. In der einfachsten Fassung kann bereits innerhalb von 24h gestartet werden. Üblicherweise sind aber 2-3 Wochen realistisch, bis die meisten Kunden sich entschieden und die nötigen Informationen bereitgestellt haben.

Sobald das Projekt erstellt ist, können die Teilnehmer eingeladen werden. Schlussendlich erhält jeder Teilnehmer einen einzigartigen Zugangscode, der die Erhebung öffnet, typischerweise per E-Mail oder als Brief mit QR-Code zum Öffnen für Handy oder Tablet.

  Die Teilnehmer melden sich an der Webseite mit ihrem Zugangscode an und können nun mit dem Ausfüllen beginnen.   Dabei können Sie jederzeit unterbrechen und später fortfahren, solange die Erhebung noch geöffnet ist.   Niemand wird dabei vergessen zwischendurch abzuspeichern, da es keine Speicherknöpfe gibt. Während des Ausfüllen speichert KrautSurvey automatisch und unterbrechungsfrei die Daten auf unserem sicheren Server.

Für die Teilnehmer besteht die Option ein Passwort für Ihren Zugangscode zu setzen, um somit ihre Eingaben zusätzlich zu schützen. Es ist auch möglich, die Vergabe eines schützenden Passworts als Voraussetzung für das Ausfüllen des Fragebogens zu machen.

Die Dauer der Phase 2 sollte sich an die Gegebenheiten beim Kunden orientieren. Die empfohlene Mindestdauer beträgt 2 Wochen. Wenn aber gerade beispielsweise Urlaubszeit oder Berichtssaison ist, macht es Sinn die Erhebung länger laufen.

Sobald der Enddatum der Erhebung überschritten ist oder die Erhebung geschlossen wurde, können Auswertungen erstellt werden.

  Für die Auswertungen werden bis zu 10 Cluster gleichzeitig in einem Dokument verglichen. Falls es mehr als 10 Cluster geben sollte, können diese auch zusammengefasst werden. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn in einzelnen Clustern nicht genügend Daten vorliegen, um den Datenschutz zu gewährleisten.   Die Auswertungen der speziellen BASA-Items werden in den Auswertungen interpretiert und zu Risiko-Scores verrechnet, die dann in die drei Ampelfarben unterschieden. Die entstehenden Reports sind dabei immer von Grob nach Fein strukturiert. Am Anfang gibt es übergreifende Risiko-Analysen, die dann auf Kategorie-Ebene weitergeführt und zum Schluss auf Item-Ebene detailliert werden. Dies ermöglicht es, trotz der Fülle an Ergebnisse die wichtigen Ergebnisse schnell zu erkennen und zu finden. Nach Beendigung der Erhebung steht ein umfassender Bericht mit sämtlichen Diagrammen und Analysen inklusive Cluster-Vergleichen innerhalb von 24 Stunden bereit. Detailauswertungen werden nach Absprache erzeugt.
An dieser Stelle stehen die Auswertungen bereit, um mit einer Phase der Umsetzung zu beginnen. Dies kann auf verschiedene Art und Weisen erfolgen. Beispielsweise können Workshops mit einzelnen Teams durchgeführt werden, um deren Ergebnisse zu diskutieren und Maßnahmen abzuleiten.

Die Gefährdungsanalyse mit dem BASA-IV-Verfahren ist ebenso vielfältig wie die Arbeitswelt. Sie gliedert sich in 9 Kategorien:


1) Arbeitsaufgabe – Arbeitsinhalt

In dieser Kategorie werden vielfältige Aspekte der Arbeit abgeprüft. Hier reichen die Themen von Informationen und deren Verfügbarkeit über den Umgang mit Fehlern bis hin zur Vielfalt der Tätigkeit – und darüber hinaus.

2) Organisatorische Arbeitsbedingungen

Überstunden, Personalmangel oder Unklarheiten bei den Verantwortlichkeiten sind einige der Themen dieser Kategorie. Häufig führen hier Probleme zu psychischen Gesundheitsproblemen. Sie können aber auch der Auslöser für Unfälle sein.

3) Soziale Arbeitsbedingungen

Diese Kategorie prüft das Zusammenspiel zwischen Mitarbeitern untereinander und Führungskräften auf mögliche Spannungen bzw. auf vertrauensvolle Zusammenarbeit.

4) Arbeitsumweltbezogene Arbeitsbedingungen

Die körperliche Unversehrtheit der Mitarbeiter steht im Mittelpunkt dieser Kategorie. Genauer geht es hier um die Prüfung gesundheitsschädlicher Einflüsse, wie beispielsweise Lärm, Gestank, Staub oder auch Strahlung und Vibrationen.

5) Technische Arbeitsbedingungen

In dieser Kategorie wird die Interaktion mit Maschinen und Computern sowie deren Bildschirmen und Software analysiert. Dabei wird beispielsweise auf Ergonomie und das (Nicht-) Funktionieren der Geräte abgezielt.

6) Sicherheitstechnische Arbeitsbedingungen

Auch in dieser Kategorie geht es um die körperliche Unversehrtheit der Mitarbeiter. Daher werden hier Aspekte rund um Sicherheitsvorrichtungen, Signalgeber, Stellteile und persönliche Schutzausrüstung betrachtet.

7) Eigene Führungsarbeit

Die Führung von Mitarbeitern ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Damit diese auch für alle Beteiligten erfolgreich gelingt, werden in dieser Kategorie die dafür nötigen Bedingungen abgefragt, wie z.B. Qualifizierung, Zeit, Ressourcen.

8) Mobiles Arbeiten

Das Arbeiten jenseits des Büros, z.B. im Außendienst oder Home-Office ist mit besonderen Herausforderungen verbunden. Diese sind teils technischer Natur, aber natürlich spielt auch die Interaktion mit Kollegen eine Rolle. Dies wird hier geprüft.

9) Pandemie

Die COVID-Pandemie hatte einen immensen Einfluß auf die Welt und damit auch auf jeden Einzelnen am Arbeitsplatz. Diese Kategorie schaut auf den betrieblichen Umgang mit der Pandemie und den dazugehörigen Maßnahmen.

Sehen Sie in unseren automatisierten Auswertungen direkt was wichtig ist!


Durch vergleichende High-Level-Cluster-Auswertungen nach Risiko-Score im Heatmap-Stil können Sie die Sachlage schnell erkennen. Das Abtauchen in die Kategorien und Item-Details schafft Ihnen weitere Transparenz.

Beispiel 1: Dringender Gestaltungsbedarf in der IT zum Thema Personalengpässe

1) In dieser Übersicht wird die Cluster-Gruppe “Funktion” gegenüber den Kategorien gezeigt. Ein Risiko im Bereich der Kategorie “Organisatorische Arbeitsbedingungen” sticht mit roter Farbe für die IT hervor.

2) Der Blick in die Item-Liste dieser Kategorie zeigt für die IT (und auch andere Funktionen) viele risikobehaftete, rot gefärbte Items (mit niedrigen Werten), z.B. das Item zum Thema Personalengpässe.

3) In der Detail-Darstellung dieses einzelnen Items wird die Verteilung der Antworten deutlich: 88% der Antworten in der IT sehen einen Gestaltungsbedarf, der als dringend gewertet wird.

Beispiel 2: Sicherheitsvorrichtungen in der Produktion vorhanden – das ist gut aber keine Ressource

1) In dieser Übersicht wird die Cluster-Gruppe “Funktion” gegenüber den Kategorien gezeigt. Die Kategorie “Sicherheitstechnische Arbeitsbedingungen” schneidet mit hohen Scores sehr gut ab.

2) Der Blick in die Item-Liste dieser Kategorie zeigt u.a. für die Produktion niedrige Werte (also hohe Scores) im Bereich Sicherheitsvorrichtungen. Viele Felder bleiben frei, da Stellteile und Signalgeber hier nicht vorkommen.

3) In der Detail-Darstellung zum Vorhandensein von Sicherheitsvorrichtungen erreicht die Produktion einen sagenhaften Risiko-Score von 100. Allerdings ist dieses Item nur neutral zu bewerten und nicht als arbeitspsychologische Resource.

Sie möchten den BASA IV in Ihrem Unternehmen selbst einsetzen

Um BASA IV in Ihrem Unternehmen einzusetzen zu können, haben Sie die nötige Erfahrung? Sie wissen die Ergebnisse selbst zu interpretieren und in wertstiftendem Maße umzusetzen?

Dann stellen wir Ihnen gerne die Technologie zur Verfügung, unterstützen Sie bei der Durchführung und erstellen für Sie die Analysen. Falls Sie noch Schulungen im Sinne eines Train-the-Trainer-Modells benötigen, ist dies möglich, s.o.

Sie möchten gerne den BASA IV von unseren erfahrenen Beratern in Ihrem Haus durchführen lassen

Ihnen fehlt die Zeit oder Expertise, um das BASA-IV-Verfahren selbst einzusetzen?

Dies ist eine Hürde, die wir gemeinsam nehmen können: Sie, wir und erfahrene BASA-IV-Berater aus unserem Netzwerk. Geschult im Umgang mit KrautSurvey und erfahren in den Inhalten, können sie bei Ihnen die Erhebung in Kombination mit beispielsweise Workshops und Schulungen umsetzen. Auch ein Train-the-Trainer-Modell ist möglich.