Fachinterview
Dr. Gabriele Walter (BAuA): Entwicklungsgeschichte von BASA I bis BASA IV
In diesem Gespräch mit Prof. Dr. Matthias Schmidt gibt Dr. Gabriele Walter, Erstautorin des BASA-Verfahrens, einen Einblick in Entstehung, methodische Grundlagen und Weiterentwicklung von BASA.
Mit BAuA ist die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin gemeint. Im Video geht es unter anderem um die frühe Einbindung in diese Institution und die spätere Weiterentwicklung bis BASA IV.
Kurzprofil
- Interviewpartner: Dr. Gabriele Walter (früher Richter)
- Interviewer: Prof. Dr. Matthias Schmidt
- Kontext: BASA-Entwicklung mit der BAuA und im BASA-Netzwerk
- Thema: Von BASA I über BASA III bis zur digitalen Weiterentwicklung mit BASA IV
Originalvideo
Zum Video auf YouTube: https://youtu.be/EBuUnVJqXX4
Kernaussagen aus dem Interview
1. BASA entstand aus dem Bedarf, psychische Belastungen systematisch in die Gefährdungsbeurteilung einzubinden.
2. Ein Kernprinzip war von Beginn an die Kombination aus arbeitswissenschaftlicher und psychologischer Bewertung.
3. Neben Gestaltungsbedarf betrachtet BASA auch Ressourcen und salutogene Aspekte der Arbeit.
4. Die Weiterentwicklung über BASA II und BASA III führte zu besserer Nutzbarkeit und breiter Anwendung in D-A-CH.
5. BASA IV setzt die Entwicklung digital fort und ergänzt aktuelle Themen wie mobiles Arbeiten und Führung.
Zitate aus dem Interview
"Das steht für Verfahren zur psychologischen Bewertung der Arbeitsbedingungen durch die Arbeitsplatzinhaber."
"Wenn man psychische Belastung erfassen will, muss man es ganzheitlich betrachten."
"Wir haben nicht nur gefragt, was macht krank, sondern auch, was macht gesund."
Was andere Unternehmen daraus mitnehmen können
- Wirksame Verfahren verbinden objektive Bedingungen und subjektive Einschätzung der Mitarbeiter.
- Psychische Belastung ist Teil des Arbeitsschutzes und sollte früh in bestehende Prozesse integriert werden.
- Ressourcenperspektive und Gestaltungsbedarf gehören zusammen, wenn Arbeit langfristig gesund bleiben soll.
- Methodische Kontinuität erleichtert Vergleichbarkeit über mehrere Erhebungsrunden.
Quelle und Transparenz
Grundlage dieser Seite sind das verlinkte Originalvideo und, sofern vorhanden, ergänzende Quellen. Das automatische Transkript wurde redaktionell verdichtet und sprachlich bereinigt. Zitate geben gesprochene Aussagen aus dem Interview wieder.
Vorgehen bei Redaktion und Prüfung: Fachredaktion und Quellenprinzip.
Inhaltsangaben
- Autor: Dr. Jens Hühn , Geschäftsführer ACOMERA
- Fachliche Einordnung: Prof. Dr. Matthias Schmidt , Wissenschaftlicher Leiter ACOMERA
- Zuletzt aktualisiert: 26.4.2026