Maßnahmen planen, umsetzen und nachverfolgen

Am Poster erfassen. In der Linie per Zugangslink umsetzen. In der Führung steuern. Die Erhebungsleitung koordiniert über Liste, Maßnahmen-Übersicht und Export.

GDA-Schritt 4: Maßnahmen festlegen Alle Prozessschritte

Das Problem nach dem Bericht

Viele GBU-Projekte enden mit einem PDF. Im Workshop kleben Karten am Flipchart — danach Foto, Abtippen, Excel-Listen in verschiedenen Teams. Jede Folge-Runde startet mit neuem Wildwuchs. ACOMERA hält den Faden: erfassen am Poster, koordinieren in der Erhebungsleitung, umsetzen in der Linie, steuern in der Führung.

Maßnahmen erfassen

Maßnahmen entstehen im Maßnahmen-Workshop — digital am BASA-Poster, nicht auf losem Zettel. Die Erhebungsleitung (Fachkraft Arbeitssicherheit, HR oder Beratung) bereitet Erhebung und Workshop vor; ACOMERA moderiert nicht vor Ort.

  1. BASA-Poster zur Auswertungsgruppe öffnen — Befunde und Prioritäten sind sichtbar.
  2. Maßnahme anlegen und mit Befund verknüpfen — auf Item- oder Kategorie-Ebene.
  3. Verantwortliche, Fälligkeit und Beschreibung festlegen — alles hängt am Befund.
  4. Lückenhinweis prüfen: kritische Befunde ohne Maßnahme werden markiert.

Poster und Workbooks kommen von ACOMERA. Die Nachverfolgung startet, sobald die Maßnahme in der Plattform steht.

Die Maßnahmenerfassung buchen Sie einmalig pro Erhebungsteilnehmer; die Nutzung danach ist kostenlos bis zur nächsten GBU-Psyche. Preise & Staffel

BASA-Poster im Maßnahmen-Workshop: sachliche Bewertung und persönliches Empfinden, zugeordnete Maßnahmen.
BASA-Poster im Maßnahmen-Workshop: sachliche Bewertung und persönliches Empfinden, zugeordnete Maßnahmen.

BASA-Poster im Maßnahmen-Workshop.

Vollbild-Detailansicht zur Maßnahme am BASA-Poster — Verknüpfung mit Befund und Auswertungsgruppe.
Vollbild-Detailansicht zur Maßnahme am BASA-Poster — Verknüpfung mit Befund und Auswertungsgruppe.

Maßnahme in der Vollbild-Detailansicht am Befund.

Hinweis auf kritische Befunde ohne zugeordnete Maßnahme.
Hinweis auf kritische Befunde ohne zugeordnete Maßnahme.

Lückenhinweis — kritische Befunde ohne Maßnahme.

Verknüpfung statt Medienbruch: Maßnahme und Befund bleiben zusammen — für Bericht, Nachverfolgung und nächste GBU-Runde.

Ein System für alle Auswertungsgruppen statt paralleler Excel-Listen in jedem Team.

Drei Ansichten für drei Rollen

Drei Ansichten für drei Rollen: Erhebungsleitung koordiniert in Workshop, Maßnahmen-Übersicht und Verwaltungsliste. Führungskräfte steuern den Bestand in der Führungskräfte-Übersicht. Maßnahmenverantwortliche arbeiten per Zugangslink — ohne Zugang zur gesamten Erhebung.

  • Erhebungsleitung

    Koordination

    Workshop, Verwaltungsliste, Maßnahmen-Übersicht und Export für die gesamte Erhebungsrunde.

  • Führungskräfte

    Steuerung

    Führungskräfte-Übersicht: Bestand je Auswertungsgruppe, Zuweisungen, Freigabe — für Team- und Bereichsleiter.

  • Maßnahmenverantwortliche

    Umsetzung

    Persönlicher Zugangslink per E-Mail — Status, Notizen und Nachweise ohne Administratoren-Zugang.

Für Erhebungsleitung: steuern, prüfen, exportieren

Erhebungsleitung, SiFa und HR brauchen den Überblick über die ganze Runde — nicht nur den Workshop am Poster. ACOMERA bündelt Koordination in Verwaltungsliste, Maßnahmen-Übersicht und Personen & Abdeckung.

Verwaltungsliste

Alle Maßnahmen der Erhebungsrunde in einer Liste — ideal für Erhebungsleitung, SiFa und HR.

  • Rundenweite Liste aller Maßnahmen
  • Schnellfilter: ohne Verantwortliche, überfällig, zur Prüfung, Befunde ohne zugeordnete Maßnahme
  • Suche und Sortierung
  • Verknüpfungen und Details pflegen — auch ohne am BASA-Poster

Maßnahmen-Übersicht

Kennzahlen auf einen Blick: Bestand, Personen, was Aufmerksamkeit braucht.

  • Überblick über offene, überfällige und zur Prüfung anstehende Maßnahmen
  • Direktlinks zu Lücken und Arbeitslage
  • Steuerung ohne jedes Detail einzeln zu öffnen

Personen & Abdeckung

Fehlende Führungskräfte und offene Zuweisungen erkennen — mit Direktlinks zu Hierarchien und Liste.

  • Auswertungsgruppen ohne zuständige Führungskraft (Team- oder Bereichsleiter)
  • Maßnahmen ohne zugewiesenen Maßnahmenverantwortlichen
  • Abdeckung vor Abschluss der Erhebung prüfen

Im Alltag nachverfolgen

Umsetzung und Steuerung laufen parallel: Maßnahmenverantwortliche arbeiten in der Linie, Führungskräfte halten den Bestand — jeweils mit eigenem Zugang.

Maßnahmenumsetzung

Persönliche Maßnahmenansicht per Zugangslink in der E-Mail

Wer für eine Maßnahme zuständig ist, erhält einen E-Mail-Link zu seiner Aufgabe. Er setzt Status, Notizen und Nachweise — ohne Administratoren-Zugang und ohne die gesamte Erhebungssoftware zu sehen.

Angemeldete Verantwortliche nutzen alternativ die Ansicht „Meine Maßnahmen“. Typisch sind Linienverantwortliche, Teamleiter oder Projektverantwortliche — sie sehen nur ihre Aufgaben, nicht den Erhebungsprozess.

Persönliche Maßnahmenansicht: Liste und Detail — auch per Zugangslink in der E-Mail.
Persönliche Maßnahmenansicht: Liste und Detail — auch per Zugangslink in der E-Mail.

Persönliche Maßnahmenansicht — per Zugangslink oder „Meine Maßnahmen“.

Maßnahmensteuerung

Führungskräfte-Übersicht

Führungskräfte — Team- und Bereichsleiter — sehen alle Maßnahmen ihrer Auswertungsgruppen — gefiltert nach Status, Fälligkeit und Dringlichkeit. Sie weisen Maßnahmenverantwortliche zu, geben Maßnahmen frei und erkennen überfällige oder zur Prüfung anstehende Aufgaben auf einen Blick.

Je nach Berechtigung begleiten sie den Fortschritt (Begleiten) oder ändern Inhalte und Fristen (Bearbeiten).

Führungskräfte-Übersicht mit Filter und Status je Maßnahme.
Führungskräfte-Übersicht mit Filter und Status je Maßnahme.

Führungskräfte-Übersicht — Filter, Status und offene Aufgaben.

Dokumentation für die GBU-Akte

ACOMERA unterstützt Sie bei nachvollziehbarer Dokumentation — als Grundlage für Ihre GBU-Akte, nicht als Rechtsberatung.

  • Maßnahmenplan exportieren

    ACOMERA exportiert den Maßnahmenplan als Word-Datei: Maßnahmen, Status, Verantwortliche, Fälligkeit, verknüpfte BASA-Befunde, Fortschrittsnotizen, Wirksamkeitsprüfungen und Nachweise.

  • Lückenreport exportieren

    Export-Liste aller kritischen BASA-Befunde ohne zugeordnete Maßnahme — als Word oder Excel. Ergänzt den Lückenhinweis im Workshop; für die GBU-Akte vor Abschluss der Erhebungsrunde.

  • BASA-Workbook (Excel)

    Excel-Workbook mit tabellarischen BASA-Ergebnissen je Auswertungsgruppe — Grundlage für Workshops und Maßnahmenplanung. Berichte

  • Aktivitätsprotokoll

    Das Aktivitätsprotokoll hält Statuswechsel, Zuweisungen, Wirksamkeitsprüfungen und Nachweise nach — für Prüfer und interne Nachverfolgung.

Lückenreport oder Lückenhinweis?

Im Workshop warnt der Lückenhinweis live vor kritischen Befunden ohne Maßnahme. Der Lückenreport ist der Export derselben Lücken — für die GBU-Akte, vor Abschluss der Erhebungsrunde oder für Prüfer.

Weiter im GBU-Prozess: Wirksamkeitskontrolle · GBU fortschreiben · Alle Prozessschritte

Ergänzend in der Plattform

  • Lückenhinweis

    Kritische Befunde ohne Maßnahme werden markiert — noch vor Abschluss der Erhebung.

  • Status und Fälligkeiten

    Ablauf von Geplant bis Erledigt, E-Mail bei Zuweisung und Erinnerungen bei Fälligkeit.

  • Fortführung aus Vorgänger-Runden

    Bei der nächsten GBU-Runde offene Maßnahmen prüfen und bei Bedarf in die Folge-Runde übernehmen.

Maßnahmenbeispiele

48 Umsetzungsideen nach den neun BASA-Kategorien — im Format Situation, Komplikation, Maßnahme. Diskussionsgrundlage für Workshops nach der Auswertung.

Arbeitsaufgabe – Arbeitsinhalt · 6 Beispiele

  1. Tagesstart-Briefing (15 Minuten)

    In der Montage wechseln Tagesziele und Prioritäten schnell — viele Mitarbeiter starten ohne gemeinsamen Überblick.

    Informationen laufen mündlich in der Schicht weiter. Wer später kommt, fehlt der Kontext — Rückfragen und Doppelarbeit steigen.

    Jeden Morgen kurzes Briefing in der Montagehalle: Tagesziele, Prioritäten und offene Fragen werden schriftlich am Whiteboard festgehalten. Alle Schichtmitarbeiter erhalten dieselbe Information.
  2. Rotationsplan Montagestation A/B

    BASA-Befunde zeigen monotone Tätigkeiten an Station A — Qualifikationen verengen sich, Abwechslung fehlt.

    Ohne Plan wechseln nur wenige freiwillig die Station. Der Rest bleibt jahrelang an einer Stelle — Belastung bleibt hoch.

    Wechsel zwischen Station A und B alle sechs Wochen. Ziel: monotone Tätigkeiten reduzieren und Qualifikationen erweitern. Plan liegt im Schichtplaner, Vertretungen sind geklärt.
  3. Intranet-Ablage Standard-Arbeitsanweisungen

    Mitarbeiter berichten unsichere Informationslage: Welche Arbeitsanweisung gilt für welche Maschine?

    Versionen liegen in Ordnern, E-Mails und Schubladen. Fehler und Suchzeit steigen — niemand weiß, ob die Ablage aktuell ist.

    Pro Maschinentyp ein Ordner mit aktuellen Arbeitsanweitungen, durchsuchbar per Stichwort. Alte Versionen archivieren, Änderungen per E-Mail ankündigen.

Zwei Wege zu ACOMERA

Maßnahmen-Nachverfolgung ist Teil des vollen GBU-Prozesses — bei Bedarf erweiterbar. SaaS und Full-Service; optional zum Einstieg Erhebung & Auswertung.

Software selbst nutzen

Sie steuern Erhebung, Auswertung und — wenn gewünscht — Maßnahmen in der Plattform. Für Berater und Unternehmen, die inhouse arbeiten.

Zur Software

Full-Service

ACOMERA führt die Erhebung durch. Sie erhalten Berichte und können Maßnahmen optional in der Software nachverfolgen.

Full-Service

Nur Erhebung und Auswertung? Geht bei beiden — Maßnahmen-Nachverfolgung aktivieren Sie bei Bedarf später. Kompakter Einstieg

Häufige Fragen

Sie finden keine passende Antwort? Kontakt aufnehmen

Nein. ACOMERA liefert Poster, Workbooks und Vergleichsberichte. Sie moderieren Workshops selbst oder mit Partnern. Danach erfassen Sie Maßnahmen am Poster in der Plattform — verknüpft mit BASA-Befunden.

Ja. Die Verwaltungsliste zeigt alle Maßnahmen der Erhebungsrunde — mit Filtern für überfällige Aufgaben, fehlende Verantwortliche, zur Prüfung anstehende Maßnahmen und Befunde ohne zugeordnete Maßnahme. Mehr im Abschnitt Für Erhebungsleitung.

Ja. ACOMERA exportiert den Maßnahmenplan als Word-Datei und den Lückenreport als Word- oder Excel-Datei — als Grundlage für Ihre GBU-Dokumentation. Details unter Dokumentation für die GBU-Akte.

Im Maßnahmen-Workshop legen Sie Maßnahmen am BASA-Poster an. Jede Maßnahme verknüpft Items oder Kategorien. Kritische Befunde ohne Maßnahme lösen einen Lückenhinweis aus.

Nicht alles auf einmal angehen. Die GDA-Empfehlungen raten, Schwerpunkte zu setzen: Beginnen Sie dort, wo die Belastung hoch ist und viele Beschäftigte betroffen sind, und setzen Sie an der Quelle an — an Aufgaben, Abläufen und Organisation, nicht am Verhalten Einzelner. In ACOMERA priorisieren Sie die Befunde am BASA-Poster, leiten daraus Maßnahmen ab und verfolgen sie nach. So wird aus einer roten Auswertung ein abgearbeiteter Plan statt einer Überforderung.

Team- und Bereichsleiter sehen Maßnahmen ihrer Auswertungsgruppen — gefiltert nach Status, Fälligkeit und Hinweisen auf überfällige oder offene Aufgaben. Sie weisen Maßnahmenverantwortliche zu und geben frei — je nach Berechtigung (Begleiten oder Bearbeiten).

Nein. Sie erhalten per E-Mail einen persönlichen Zugangslink — direkt zu ihren Maßnahmen, ohne Administratoren-Zugang. Status, Notizen und Nachweise sind möglich. Angemeldete Verantwortliche können alternativ die Ansicht „Meine Maßnahmen“ nutzen. Mehr: Maßnahmenumsetzung.

Maßnahmenverantwortliche erhalten E-Mail-Erinnerungen bei Fälligkeit oder Überfälligkeit. Führungskräfte sehen überfällige Maßnahmen als Signal in der Übersicht.

Bei einer Nachfolge-Runde zeigt ACOMERA offene Maßnahmen aus der Vorgänger-Runde. Sie entscheiden pro Maßnahme, ob sie übernommen wird. Status, Maßnahmenverantwortliche und Historie bleiben erhalten. Mehr: GBU fortschreiben.

Leitfaden GBU-Psyche · BASA-Verfahren · GDA Schritt 4 · Export & Dokumentation · Fachredaktion

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